Porträt einer Region

Ik vestig hierbij graag de aandacht op het boek van een collega van mij en lid van ‘onze’ club van Nederlandse en Duitse journalisten, dr. Ute Schürings. Zij schreef ‘Porträt einer Region. Politik, Alltag, Kultur und Geschichte’ over de actuele politieke ontwikkelingen in de Benelux. Haar standpunt is dat de uitslag van de Nederlandse verkiezingen in maart 2017, lees de grote winst van Wilders cs, ook zijn weerslag zal hebben op haar moederland.

Het boek wordt uitgegeven door Ch Links Verlag in Berlin, ISBN 978-3-86153-919-3 en kost 18,00 euro. Mooi voor onder de Weihnachtsbaum.

Populismus in den Niederlanden, Terror in Belgien, Steuertricks in Luxemburg – die Berichterstattung aus den Benelux-Ländern beschränkt sich meist auf skandalträchtige Schlaglichter. Ute Schürings setzt dagegen aktuelle politische Entwicklungen in einen größeren Kontext, erklärt kulturelle Identität und ihre historischen Wurzeln, berichtet aus der Innenperspektive: Was hat das alte niederländische Konsensdenken mit der heutigen Polarisierung der Politik zu tun?

Welche Gründe gibt es für den langjährigen Konflikt zwischen Flamen und Wallonen? Wie sieht die luxemburgische Steuerpolitik wirklich aus? Ein facettenreicher Einblick in den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Alltag der drei Benelux-Staaten.

Anfang 2017 besonders aktuell, da in den Niederlanden im März 2017 Parlamentswahlen stattfinden, die auch die politische Stimmung in Deutschland beinflussen werden. Eine gute Gelegenheit, sich mit den drei Nachbarländern vertraut zu machen, die zu Deutschlands wichtigsten Handelspartnern zählen.

Ute

Ute Schürings wurde geboren 1970, studierte Germanistik, Romanistik und Niederlandistik. 1997 bis 2000 war sie Redaktionsmitglied von Le Monde diplomatique (Berlin), 2001 bis 2007 Dozentin für Niederländische Literatur/Kulturgeschichte an den Universitäten Oldenburg und Köln. 2005 Promotion mit einer Arbeit über niederländische Berlindarstellungen.


Ute Schürings ist Autorin mehrerer Sachbücher über Unternehmenskultur in den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Sie zählt zu den wenigen Expertinnen, die sowohl Französisch als auch Niederländisch sprechen und mit allen drei Ländern vertraut sind. Seit 2008 ist sie selbstständig als Trainerin für interkulturelle Kommunikation mit Schwerpunkt Benelux.